Was sonst noch passierte ...


Klassenfahrt 10b im Februar 2019

 

Unsere Klasse 10b der Störtebeker-Schule startete am 25.02.2019 eine 4-tägige Studienfahrt nach Hamburg. In den frühen Morgenstunden traf sich die ganze Klasse mit ihren Lehrerinnen am Rostocker Hauptbahnhof, wo die mehrstündige Fahrt in einem EC-Zug begann. An unserem Ziel angekommen ließen wir unser Gepäck im Hostel, um uns direkt auf den Weg zu einer Stadtrundfahrt zu machen.

 

Verschiedene Sehenswürdigkeiten und interessante Informationen über Hamburgs Geschichte konnten wir bei herrlichem Frühlingswetter bei geöffnetem Dach des Doppeldeckerbusses genießen.

 

Am Dienstag war das Hamburger Dungeon geplant und der Besuch des Zollmuseums. Das Dungeon erzählte die Geschichte von Hamburg, es waren lustige Geschichten dabei und die Schauspieler erlaubten sich kleine Späße, indem sie einige Besucher überraschten oder auch erschreckten. Nach diesem Grusel- und Spaßerlebnis gingen wir zum Zollmuseum. Hierbei wurden wir von einem echten Zollbeamten durch die Räume geführt.

 

Mittwoch war unser letzter Tag mit einem vollem Programm. Besucht wurde zunächst die KZ Gedenkstätte Neuengamme. In diesem KZ bekamen wir nach einer Führung Aufgaben zu verschiedenen Themen, welche wir bearbeiteten.

 

Am Abend besuchten wir dann das Musical „Mary Poppins“, welches drei Stunden dauerte und ein tolles Erlebnis war. Alleine schon die Überfahrt auf der Elbe mit der Fähre von den Landungsbrücken bei Sonnenuntergang mit Blick auf die Skyline von Hamburg war beeindruckend.

 

Ich selber fand die Studienfahrt überraschend gut. Mir hat es auch gefallen, dass sich die Klasse auf der Fahrt besser kennen lernte und viel miteinander erlebt hat. So knüpfte man stärkere Freundschaften mit Klassenkameraden.

 

Ich kann eine Fahrt nach Hamburg sehr empfehlen, weil diese Stadt viel zu bieten hat und sehr interessant ist. Besonders lohnenswert ist ein Besuch des Hamburger Dungeon, da es lustig und gruselig zugleich ist und diese Mischung es gerade so spannend macht.

 


M.R.

 


 

Projekttag bei Veolia in Zusammenarbeit mit dem Ökohaus Rostock zum Thema „Müll in den Weltmeeren“

Am 28. und 29. April 2016 haben die Klassen 8b und 8a mit den Klassenlehrerinnen Frau Böhm und Frau Köhn das Veolia Betriebsgelände am Tannenweg besucht. Begleitet und fotografiert hat uns dabei Frau Gradt-Venohr. Unter widrigen Umständen, also trotz Schienenersatzverkehr und  nach häufigem Umsteigen erreichten wir nach etwa zehn Minuten Fußweg im heftigen Regenschauer das Betriebsgelände von Veolia am Tannenweg in Rostock. In der warmen alten Baracke konnten wir uns erst einmal wieder aufwärmen und wurden freundlich und offen von mehreren Mitarbeitern um Frau Thiessenhusen (Veolia) und dann von Greta und Robert aus dem Ökohaus begrüßt. Die Tagesfahrkarte hierher und auch ein Mittagessen waren frei und so konnten wir uns unseren Aufgaben widmen. Mit etwas TEO-Erfahrung haben wir uns schnell auf das gemeinsame Spielen, Rätseln und auf die Gruppenarbeit eingelassen, wie es die beiden jungen Leute vom Ökohaus geplant hatten. In kurzen Filmsequenzen haben wir erfahren, was derzeit so in den Weltmeeren abgeht, hörten von den furchtbaren Geisternetzen und das sogar schon eine Insel aus Plastik von der Größe Europas im Pazifik existiert, dass Wale gefunden werden, die Seile, Plastikplanen, Fischernetze und Blumentöpfe im Bauch hatten und wie viele Wasservögel, Schildkröten und Fische qualvoll verenden, wenn sie ihren Magen mit lauter Plastikmüll füllen. Wohl jeder hat verstanden, dass der Einzelne etwas tun kann. In meiner unmittelbaren Umgebung lassen sich viele echte Alternativen für Plastik verwenden oder man verzichtet einmal öfter überhaupt auf solche Verpackungen und die Vielzahl von Tüten. Es verlangt niemand von uns, dass wir zu ÖKO´s werden, aber ein wenig mehr Nachdenken sollte nicht schaden.
Plastik bleibt in den allermeisten Fällen über 400 Jahre in den Weltmeeren erhalten und wir haben gelernt, das gilt für jede einzelne Windel, Brotdose und die vielen tausend kleinen Dinge des Alltags, die nochmal und nochmal in Plastik eingepackt sind. Natürlich will keiner von uns eine Holzzahnbürste benutzen, und auf das Ökohandy aus Holz aus dem Hamburger Projekt fährt auch keiner ab. Aber mal „Butter bei die Fische!“ – Jeder Mensch kann jeden Tag Müll vermeiden.
Nach einer Mittagspause ging es dann für uns über den Betriebshof. Wir können uns im reichen Deutschland hier Firmen leisten, die unseren Dreck wegräumen, den auch noch fein säuberlich nach Wertstoffen trennen und besonders am Papierband wurde deutlich, wie viel davon wieder verwertet werden kann. Mit den orange leuchtenden Westen und den blauen Schutzhelmen waren wir bestens gesichert, als uns der nette Herr von Veolia alles erklärte. Mehr als eine halbe Tonne wiegt solch ein zusammengepresster Papierballen auf dem Hof. Metallschrott aus der Autoverwertung gab es, genauso wie Elektroschrott fein säuberlich getrennt nach weiterer Verwertbarkeit. Man hatte das Gefühl, die kennen sich hier aus mit dem ganzen Zeug, was für uns einfach nur Abfall ist. Es ist schon ganz gut, mal so über den Tellerrand zu schauen und auch mal die Arbeit anderer Menschen achten zu lernen.

Danksagung

Wir bedanken uns recht herzlich bei dem Stadtteilmanager Herr Leonhardt für den wunderbaren Vorhang. Der Vorhang wird nun für viele Veranstaltungen der Schule genutzt, wie z.B. für Yoga, Theater…
Die Störtis freuen sich!


Talentewettbewerb der Rostocker                  Regional - und Gesamtschulen


 Wir schreiben Geschichten - Informatik Klasse 5

Frohe Ostern

Überraschung

Die Klasse sitzt gerade mal ganz mucksmäuschenstill und alle hören der Biologielehrerin Frau Schröder zu. Sie erzählt so spannend von den Tieren im Zoo. Da raschelt es vor der Tür und plötzlich ist Timmy ganz erschrocken und irgendwie ganz durcheinander. Lisa bemerkt es und fragt heimlich, was denn los wäre. Aber Timmy mag nichts erzählen, denn das hat er seiner Mum versprochen. Er weiß es ganz genau und gestern haben die beiden noch bis in den Abend hinein lange am Küchentisch gebastelt. Aber ob denn heute früh auch alles auf dem Bauernhof geklappt hat, dass weiß Timmy natürlich nicht. Aber mal von Anfang an: schon vor gut zwei Wochen haben die Eltern im Elternrat über eine Osterüberraschung für die 5. Klasse nachgedacht. Da kam Frau Meyer die Idee von den Tierkindern vom alten Bauernhof am Stadtrand. Frau Meyer kennt dort den alten Bauern und seine liebe Frau weil sie dort immer die frischen Eier und ihr Gemüse für die Familie holt. Beim letzten Mal waren die kleinen Katzen gerade geboren, die Bäuerin hat sowieso immer kleine gelbe Küken und die kleinen weißen Osterlämmer sind auch voll putzig. Aber viele Tiere in der Schule? Da musste doch erst mal beraten werden. Mit Timmy hat sich seine Mutti abgesprochen, er sollte das Geheimnis aber unbedingt für sich behalten. Und jetzt ist es endlich soweit. Es ist ja auch der vorletzte Tag vor den herrlichen Frühlingsferien zu Ostern. Die Tür öffnet sich und der alte Bauer und seine liebe Frau stehen mitten im Biologieraum. In einem Körbchen hat die Bäuerin die kleinen Katzen und der Bauer hat eine große Kiste dabei. Alle Kinder dürfen schnell einpacken, das kann Frau Schröder gerade noch sagen, als alle Kinder laut jubeln. Die 5. Klasse ist in diesem Jahr dran: sie dürfen jetzt sofort für die ganze Schule einen Minibauernhof mit Tierkindern auf dem Schulhof aufbauen. Dafür hatten die Bauern ganz viel Stroh und auch ein paar Zäune mitgebracht, fast wie bei einer Tiermesse. Alle sind eifrig dabei.Und für alle 216 Kinder der Schule werden auf dem Schulhof Osternester versteckt. In diesem Jahr sind sie, die Kinder der 5. Klasse endlich mit den Vorbereitungen dran – jedes Jahr zu Ostern gab es eine solche große Überraschung für die Kinder der Störtebekerschule in Rostock. Tierkinder und Frühling gehören nämlich ganz eng zusammen. Darüber freuen sich dann in jedem Jahr alle. Und natürlich über die tollen Süßigkeiten und die eine oder andere Bastelei.

 


Unsere Kunstgalerie

Und hier eine kleine Galerie Schulhausgestaltung ...